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vier Frauen und Männer mit roten Schleifen

bvmb unterstützt „AIDS beenden 2030“

Im Novermeber 2018 beschloss die bvmd-Medizinstudierendenversammlung ein Positionspapier zur Förderung der Ziele des UNAIDS Programm „AIDS beenden 2030“.

Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) betrachte die HIV-Epidemie als eine ernst zu nehmende Bedrohung, die es unbedingt zu bewältigen gelte. AIDS sei als Konsequenz einer nicht diagnostizierten oder unzureichend therapierten HIV-Infektion seit über dreißig Jahren ein globales Problem, so die bvmd, und obwohl sich die Situation verbessere, gebe es im Jahr 2017 weltweit über 1,8 Millionen HIV Neuinfektionen.

Mit dem Positionspapier reagiert die bvmb auf das 2014 durch das Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen für HIV/AIDS (UNAIDS) verabschiedeten Fast-Track Targets, die ein Ende für AIDS bis 2030 vorsehen. Um dieses Ziel zu erreichen müsse die Neuinfektionsrate deutlich sinken, so die Forderung der bmvb.

Aus diesem Grunde fordert die Versammlung mit dem Positionspapier alle Länder und Interessenvertretungen auf, ihre Bemühungen zu intensivieren und einen ganzheitlichen Ansatz zu erarbeiten und umzusetzen, um der HIV-Epidemie entgegenzutreten und somit AIDS Erkrankungen zu verhindern. Die bvmd unterstützt ihre Mitglieder darin, auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene, das Bewusstsein für die Problematik zu erhöhen, aktiv an einer Antwort auf HIV zu arbeiten und sich als Fürsprecher_innen für die Fast-Track Targets der UNAIDS auszusprechen und einzusetzen.

Das ausführliche Positionspapier der bvmd finden Sie hier.