Aktuelles

  • Leitlinie zur Behandlung der Chrystal-Meth-Abhängigkeit veröffentlicht

    Ein interdisziplinäres Expert_innen-Gremium hat im November 2016 eine S3-Leitlinie zur Behandlung „methamphetaminbezogener Störungen“ veröffentlicht. Im Fokus dieser Leitlinie stehen evidenzbasierte Aussagen zur Wirksamkeit medikamentöser, psychotherapeutischer und psychosozialer Interventionen.Sie ist auf der Website des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) zu finden: www.aezq.de/aezq/crystal-meth. Zu finden sind Empfehlungen für die Akuttherapie, Postakutbehandlung und Rückfallprophylaxe.

  • Gefälschte HIV-Medikamente im Umlauf

    In mehreren europäischen Ländern sind Fälschungen der HIV-Medikamente Viread (245-mg-Filmtabletten) und Trudava (200-mg-Filmtabletten) entdeckt worden.

  • Zunahme an Syphilis-Diagnosen bei MSM

    2015 wurden in Deutschland 6.834 Syphilis-Fälle gemeldet. Der größte Anteil der Infektionen betreffen Männer, die Sex mit Männern haben. Ein Trend, der sich auch in Europa abzeichnet. Im HIVreport Mai 2016 findet sich eine ausführlichere Analyse der Fallzahlen.

  • 16. Münchner AIDS- und Hepatitis-Tage

    Vom 11.3.-13.3.2016 fanden in München-Unterschleißheim die 16. Münchner AIDS- und Hepatitis-Tage statt. Die Veranstaltung gilt als der größte deutsche Fachkongress zu HIV und Hepatitis. Neben dem Themenschwerpunkt "Flüchtlinge" ging es u.a. auch um Partydrogenkonsum, Behandlungsstrategien bei Hepatitis C und der Finanzierbarkeit von medikamentösen HIV-Präventionsstrategien (PrEP und PEP). Eine Zusammenstellung aktueller Pressebeiträge  findet sich unter: http://aidswerkstatt.de/category/allgemein/

  • Neuauflage: Broschüre "HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen"

    Die Broschüre "HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen: Diagnostik, Behandlung, Gesprächsführung" liegt in aktualisierter Fassung auf dieser Website zum Download bereit. Auf insgesamt 34 Seiten werden die wichtigsten Informationen zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen knapp und prägnant vermittelt. Neben grundlegenden medizinischen Informationen zu HIV, den wichtigsten STIs und der PEP enthält sie Hinweise für die Beratung/Gesprächsführung und den Umgang mit Menschen mit HIV.

  • Deckblatt des HIVreport 2015/5

    HIVreport: HIV-Präexpositionsprophylaxe 2016 (PrEP)

    Ende September 2015 gab die Weltgesundheitsorganisation erweiterte Empfehlungen zur HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) heraus (WHO 2015): Statt nur „Schlüsselpopulationen“ wird die PrEP nun allen Bevölkerungsgruppen mit „substanziellem Risiko“ empfohlen. Die PrEP sollte Teil eines umfassenden Präventionspakets sein. Der HIVreport 5/2015 berichtet über Wirksamkeit der PrEP, den Stand der Zulassung und Verfügbarkeit.

  • Abbildung des Covers HIV-Report 4/2015

    HIVreport: Wie gut schützen Kondome schwule Männer?

    Beschneidung, Schutz durch Therapie, PrEP – die HIV-Prävention hat sich in den letzten Jahren erweitert. Ein Klassiker ist geblieben: das Kondom. Für sexuell aktive Männer ist es noch immer das mit Abstand am häufigsten verwendete „Präventionstool“. Umso mehr sorgte eine Veröffentlichung im März 2015 für Verunsicherung. Eine Wissenschaftler_innen-Gruppe hatte auf der Basis zweier Studien für Männer, die Sex mit Männern haben, eine Schutzwirkung von Kondomen von nur 70 % errechnet.