Aktuelles

  • Bild der Ärztebroschüre für Gynäkolog_innen der Deutschen AIDS-Hilfe

    Gynäkologie kann Aids verhindern

    HIV bleibt bei Frauen oft lange unbemerkt. Gynäkologen können viel zu einer frühen Diagnose und Behandlung beitragen. Die Deutsche AIDS-Hilfe veröffentlicht einen Leitfaden für die Praxis.

    Alle 11.000 frauenärztlichen Praxen in Deutschland erhalten in diesen Tagen Post von der Deutschen AIDS-Hilfe. Inhalt: Die Broschüre „HIV früh erkennen in der gynäkologischen Praxis“. Der Leitfaden soll Frauenärzt_innen dabei unterstützen, HIV zu thematisieren und im richtigen Moment einen HIV-Test anzubieten. Die Broschüre ist Teil der Kampagne „Kein Aids für alle – bis 2020!“.

  • Blutabnahme beim HIV-Test

    Rückgang der HIV-Neuinfektionen ist wegweisend

    Zahl der HIV-Spätdiagnosen weiter hoch. Jetzt Präventions- und Versorgungslücken schließen.

    Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland ist deutlich gesunken. Rund 2.700 Menschen infizierten sich im Jahr 2017. Im Jahr zuvor waren es nach neuen Berechnungen noch 2.900 gewesen. Das hat heute das Robert-Koch-Institut mitgeteilt.

  • gelb-rote Schleife in einer Hand

    Hepatitis-Virusinfektionen – frühzeitig erkennen und behandeln; Neues Informationspaket für die ärztliche Praxis

    Die diesjährige „Europäische HIV-/Hepatitis-Testwoche“ findet vom 23. bis 30. November 2018 statt. Ein Ziel der Aktionswoche ist das frühzeitige Erkennen einer Infektion mit Hepatitis-B-Viren und Hepatitis-C-Viren. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut, der Deutschen AIDS-Hilfe, medizinischen Fachgesellschaften und Patientenorganisationen ein Informationspaket zum Thema Hepatitis-Virusinfektionen für die ärztliche Praxis entwickelt.

  • Eine Hand, die ein Blutröhrchen für den Syphillis-Test hält.

    RKI: Abgeschwächter Anstieg der Syphilis-Diagnosen 2017

    Insgesamt 7.476 Syphilis-Fälle wurden 2017 in Deutschland gemeldet, gut 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Etwa 80 Prozent der Meldungen mit Angaben zum Infektionsweg entfielen auf Männer, die Sex mit Männern haben (MSM).

    Diese Zahlen hat das Robert-Koch-Institut (RKI) am 15. November im Syphilis-Jahresbericht 2017 veröffentlicht.

    Der seit 2010 zu beobachtende Anstieg der Syphilis-Meldungen setzt sich damit fort, allerdings deutlich schwächer als in den Vorjahren.

  • Patient und Arzt im Gespräch

    Reden ist Gold! Neue Online Schulung zu Arzt-Patienten-Kommunikation

    Eine an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden entwickelte Online-Schulung hilft beim Arzt-Patienten-Gespräch: Das gemeinsam mit europäischen Projektpartnern entstandene Kommunikationstraining ist in mehreren Sprachen frei verfügbar und bietet Ärzten das nötige Wissen für schwierige Gesprächssituationen oder in der Kommunikation mit unterschiedlichen Patientengruppen.

  • Ein Gütesiegel für Praxen ohne Diskriminierung

    Deutsche AIDS-Hilfe startet Fortbildungsprogramm für respektvolle und fachgerechte Behandlung von Menschen mit HIV und LSBTIQ*

    Im Gesundheitswesen kommt es häufig zu Benachteiligung und Zurückweisung von Menschen mit HIV sowie von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und queeren Menschen (LSBTIQ*), auch mit vielfältigen kulturellen und sprachlichen Hintergründen.

  • Großbritannien: Dramatische Reduktion von HIV-Neuinfektionen durch verändertes Testverhalten, frühe Diagnose und Therapie

    Gemäß der am 4. September veröffentlichten Daten von Public Health England, einer Exekutivagentur des britischen Gesundheitsministeriums, sind HIV-Neuinfektionen insbesondere unter Männern, die Sex mit Männern haben (MSM) dramatisch zurückgegangen. Demzufolge haben sich neue HIV-Diagnosen in Großbritannien in dieser Gruppe zwischen 2015 und 2017 um 31% reduziert. Laut Public Health England ist dies insbesondere dem starken Anstieg von HIV-Testung (vor allem engmaschige Tests von Männern, die einer Risikogruppe angehören) und dem frühzeitigen Beginn der HIV-Therapie zu verdanken.

  • Kassenfinanzierung der HIV-Prophylaxe ist ein Meilenstein

    Deutsche AIDS-Hilfe: PrEP wird zahlreiche HIV-Infektionen verhindern / Jetzt auch generell regelmäßige Untersuchungen auf Geschlechtskrankheiten ermöglichen

    Die gesetzlichen Krankenkassen sollen die Kosten für die HIV-Prophylaxe PrEP übernehmen. Gesundheitsminister Jens Spahn will für Menschen mit erhöhtem HIV-Risiko einen gesetzlichen Anspruch auf die Medikamente sowie medizinische Begleitung schaffen. Das erklärte er gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt.

  • Fahnen der Welt-AIDS-Konferenz in Amsterdam 2018

    Diese Aids-Konferenz zeigt der Welt den Weg

    Deutschland kann ein Beispiel geben und muss selbst noch Lücken in der Prävention schließen

    Wird die Welt HIV weiter in den Griff bekommen und Aids beenden? Oder geht es nach den enormen Fortschritten der letzten zwei Jahrzehnte wieder rückwärts? Diese Frage steht im Zentrum der 22. Internationalen Aids-Konferenz, die in Amsterdam statfindet.