Aktuelles

  • Ein Gütesiegel für Praxen ohne Diskriminierung

    Deutsche AIDS-Hilfe startet Fortbildungsprogramm für respektvolle und fachgerechte Behandlung von Menschen mit HIV und LSBTIQ*

    Im Gesundheitswesen kommt es häufig zu Benachteiligung und Zurückweisung von Menschen mit HIV sowie von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und queeren Menschen (LSBTIQ*), auch mit vielfältigen kulturellen und sprachlichen Hintergründen.

  • Großbritannien: Dramatische Reduktion von HIV-Neuinfektionen durch verändertes Testverhalten, frühe Diagnose und Therapie

    Gemäß der am 4. September veröffentlichten Daten von Public Health England, einer Exekutivagentur des britischen Gesundheitsministeriums, sind HIV-Neuinfektionen insbesondere unter Männern, die Sex mit Männern haben (MSM) dramatisch zurückgegangen. Demzufolge haben sich neue HIV-Diagnosen in Großbritannien in dieser Gruppe zwischen 2015 und 2017 um 31% reduziert. Laut Public Health England ist dies insbesondere dem starken Anstieg von HIV-Testung (vor allem engmaschige Tests von Männern, die einer Risikogruppe angehören) und dem frühzeitigen Beginn der HIV-Therapie zu verdanken.

  • Kassenfinanzierung der HIV-Prophylaxe ist ein Meilenstein

    Deutsche AIDS-Hilfe: PrEP wird zahlreiche HIV-Infektionen verhindern / Jetzt auch generell regelmäßige Untersuchungen auf Geschlechtskrankheiten ermöglichen

    Die gesetzlichen Krankenkassen sollen die Kosten für die HIV-Prophylaxe PrEP übernehmen. Gesundheitsminister Jens Spahn will für Menschen mit erhöhtem HIV-Risiko einen gesetzlichen Anspruch auf die Medikamente sowie medizinische Begleitung schaffen. Das erklärte er gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt.

  • Fahnen der Welt-AIDS-Konferenz in Amsterdam 2018

    Diese Aids-Konferenz zeigt der Welt den Weg

    Deutschland kann ein Beispiel geben und muss selbst noch Lücken in der Prävention schließen

    Wird die Welt HIV weiter in den Griff bekommen und Aids beenden? Oder geht es nach den enormen Fortschritten der letzten zwei Jahrzehnte wieder rückwärts? Diese Frage steht im Zentrum der 22. Internationalen Aids-Konferenz, die in Amsterdam statfindet.

  • PREP-Foto

    Deutsche Leitlinien zur HIV-PrEP veröffentlicht

    Die Deutsche AIDS Gesellschaft (DAIG) hat jetzt nationale Leitlinien zur HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) veröffentlicht. Die in Kooperation mit anderen deutschen und österreichischen Fachgesellschaften entstandenen Leitlinien beschreiben, wie die PrEP mit dem Kombipräparat Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil verordnet werden kann. Neben der kontinuierlichen PrEP gehen die Autoren auch auf die Möglichkeiten einer „PrEP on demand“ ein. In Übersicht werden die nötigen Begleit- und Laboruntersuchungen sowie Hinweise zur Beratung dargestellt.

  • Plakatserie "Liebesleben" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

    NEUE Motive der BZgA-Kampagne LIEBESLEBEN

    Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation infizieren sich etwa eine Million Menschen täglich mit einer sexuell übertragbaren Infektion (STI). Nicht nur weltweit, auch in Deutschland steigt die Zahl der Personen, die sich beispielsweise mit Syphilis oder Chlamydien infizieren, seit einigen Jahren stetig an. Noch immer sind sich nur wenige darüber bewusst, dass sie sich mit einer STI angesteckt haben könnten und viele gehen deshalb nicht zum Arzt, wie eine Repräsentativerhebung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt.

  • Keine Regressangst mehr bei HIV-Notfallmaßnahme PEP

    Kondom abgerutscht, gerissen oder einfach vergessen? Ist bei so einem „Safer-Sex-Unfall“ eine Person mit HIV beteiligt, die (mit großer Wahrscheinlichkeit) keine HIV-Therapie macht, kann eine Post-Expositions-Prophylaxe (PEP) eine HIV-Infektion mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindern.

    In den letzten Jahren aber gab es Verunsicherung hinsichtlich der Finanzierung. Ausdrücklich zugelassen sind die für die PEP verwendeten HIV-Medikamenten nämlich für diesen Zweck nicht.

  • Früher HIV-Test = kein Aids

    Broschüre der Deutschen AIDS-Hilfe mit Hilfestellungen an alle Hausarztpraxen in Deutschland / Mehr als 1.000 Aids-Erkrankungen jährlich wegen nicht diagnostizierter HIV-Infektionen / HIV-Spezialist: „Ärzte haben Schlüsselrolle“

  • Post CROI 2018 Live-Webinar

    Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter e. V. (dagnä) und die Deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG) laden anläßlich der CROI Interessent_innnen herzlich dazu ein, an ihrem Post CROI 2018 Live-Webinar teilzunehmen!

    Die Post CROI live-Webinar Termine finden statt am 14. März 2018, 18.00 Uhr und 15. März 2018, 18.30 Uhr.

    Für eine Teilnahme an den Webinaren ist eine vorherige Registrierung mit DocCheck erforderlich: http://webinare.dagnae.de