Aktuelles

  • Einsendetest auf HIV- und Geschlechtskrankheiten erfolgreich gestartet

    „S.A.M Mein Heimtest“, gestartet vor einem dreiviertel Jahr, kann mit ersten positiven Ergebnissen aufwarten. Sie zeigen, dass der Einsendetest auf HIV und Geschlechtskrankheiten - gemeinsam entwickelt von der Münchener Aids-Hilfe, der Deutschen Aidshilfe, ViiV Healthcare und dem Hamburger Labor Lademannbogen - genau das tut, was er soll: einfachere und frühere Diagnosen ermöglichen. Die Möglichkeit, zu Hause zu testen, senkt Hemmschwellen und spricht auch die bisher nicht erreichten Zielgruppen an.

    Zwischenergebnisse übertreffen Erwartungen

  • Ein Mann hält mit Zeigefinder und Daumen eine blaue PrEP-Tablette.

    HIV-Prophylaxe PrEP wird Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung

    Am 11. Mai trat das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) in Kraft. Es regelt auch den Anspruch gesetzlich Krankenversicherter auf Finanzierung der HIV-Prophylaxe PrEP. Abgerechnet werden kann die Leistung voraussichtlich ab dem 1. September.

    Laut TSVG haben gesetzlich krankenversicherte Menschen ab 16 Jahren mit einem substanziellen Infektionsrisiko einen gesetzlichen Anspruch auf die Beratungen, Vor- und Begleituntersuchungen sowie Medikamente, die für diese Form der HIV-Prophylaxe nötig sind.

  • Suchtmedizin kann Aids verhindern

    Bei Drogenkonsument_innen und Substituierten wird HIV oft zu spät diagnostiziert oder bleibt lange unbehandelt. Ein Leitfaden der Deutschen Aidshilfe unterstützt Ärzt_innen in der täglichen Praxis.

  • bvmb unterstützt „AIDS beenden 2030“

    Im Novermeber 2018 beschloss die bvmd-Medizinstudierendenversammlung ein Positionspapier zur Förderung der Ziele des UNAIDS Programm „AIDS beenden 2030“.

  • Bild der Ärztebroschüre für Gynäkolog_innen der Deutschen AIDS-Hilfe

    Gynäkologie kann Aids verhindern

    HIV bleibt bei Frauen oft lange unbemerkt. Gynäkologen können viel zu einer frühen Diagnose und Behandlung beitragen. Die Deutsche AIDS-Hilfe veröffentlicht einen Leitfaden für die Praxis.

    Alle 11.000 frauenärztlichen Praxen in Deutschland erhalten in diesen Tagen Post von der Deutschen AIDS-Hilfe. Inhalt: Die Broschüre „HIV früh erkennen in der gynäkologischen Praxis“. Der Leitfaden soll Frauenärzt_innen dabei unterstützen, HIV zu thematisieren und im richtigen Moment einen HIV-Test anzubieten. Die Broschüre ist Teil der Kampagne „Kein Aids für alle – bis 2020!“.

  • Blutabnahme beim HIV-Test

    Rückgang der HIV-Neuinfektionen ist wegweisend

    Zahl der HIV-Spätdiagnosen weiter hoch. Jetzt Präventions- und Versorgungslücken schließen.

    Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland ist deutlich gesunken. Rund 2.700 Menschen infizierten sich im Jahr 2017. Im Jahr zuvor waren es nach neuen Berechnungen noch 2.900 gewesen. Das hat heute das Robert-Koch-Institut mitgeteilt.

  • gelb-rote Schleife in einer Hand

    Hepatitis-Virusinfektionen – frühzeitig erkennen und behandeln; Neues Informationspaket für die ärztliche Praxis

    Die diesjährige „Europäische HIV-/Hepatitis-Testwoche“ findet vom 23. bis 30. November 2018 statt. Ein Ziel der Aktionswoche ist das frühzeitige Erkennen einer Infektion mit Hepatitis-B-Viren und Hepatitis-C-Viren. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut, der Deutschen AIDS-Hilfe, medizinischen Fachgesellschaften und Patientenorganisationen ein Informationspaket zum Thema Hepatitis-Virusinfektionen für die ärztliche Praxis entwickelt.

  • Eine Hand, die ein Blutröhrchen für den Syphillis-Test hält.

    RKI: Abgeschwächter Anstieg der Syphilis-Diagnosen 2017

    Insgesamt 7.476 Syphilis-Fälle wurden 2017 in Deutschland gemeldet, gut 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Etwa 80 Prozent der Meldungen mit Angaben zum Infektionsweg entfielen auf Männer, die Sex mit Männern haben (MSM).

    Diese Zahlen hat das Robert-Koch-Institut (RKI) am 15. November im Syphilis-Jahresbericht 2017 veröffentlicht.

    Der seit 2010 zu beobachtende Anstieg der Syphilis-Meldungen setzt sich damit fort, allerdings deutlich schwächer als in den Vorjahren.

  • Patient und Arzt im Gespräch

    Reden ist Gold! Neue Online Schulung zu Arzt-Patienten-Kommunikation

    Eine an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden entwickelte Online-Schulung hilft beim Arzt-Patienten-Gespräch: Das gemeinsam mit europäischen Projektpartnern entstandene Kommunikationstraining ist in mehreren Sprachen frei verfügbar und bietet Ärzten das nötige Wissen für schwierige Gesprächssituationen oder in der Kommunikation mit unterschiedlichen Patientengruppen.

  • Ein Gütesiegel für Praxen ohne Diskriminierung

    Deutsche AIDS-Hilfe startet Fortbildungsprogramm für respektvolle und fachgerechte Behandlung von Menschen mit HIV und LSBTIQ*

    Im Gesundheitswesen kommt es häufig zu Benachteiligung und Zurückweisung von Menschen mit HIV sowie von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und queeren Menschen (LSBTIQ*), auch mit vielfältigen kulturellen und sprachlichen Hintergründen.