Aktuelles

  • Aktuelle Aidshilfe-Infos zu Corona

    Sind Menschen mit HIV besonders von Corona betroffen? Was muss ich in Bezug auf Sex und Corona wissen? Wie geht die Deutsche Aidshilfe mit ihren Seminaren und Veranstaltungen um?

    Die Deutsche Aidshilfe bietet aktuelle Informationen zu den drängenden Fragen rund um Corona und Aidshilfe. Aufbereitet werden Themen zu folgenden Aspekten: 

  • Rückschlag für die HIV-Impfstoff-Forschung

    Die Suche nach einem HIV-Impfstoff hat einen schweren Rückschlag erlitten. Die groß angelegte Studie HVTN 702 wurde abgebrochen, da kein Erfolg zu verzeichnen war.

    An der Studie nahmen 5.407 HIV-negative sexuell aktive Personen zwischen 18 und 35 Jahren aus ganz Südafrika teil.

    Erprobt wurde ein „Prime-Boost“-Schema. Hierbei wird die erste Impfung („Prime“) mit einem anderen Impfstoff durchgeführt als die späteren „Boost“-Impfungen. Damit erhofft man sich eine stärkere und breitere Antwort des Immunsystems als mit nur einem Impfstoff.

  • Londoner Patient: Wahrscheinlich zweite HIV-Heilung

    Bei Adam Castillejo ist im März 2020, fast drei Jahre nach Absetzen seiner HIV-Medikamente, kein HIV mehr nachweisbar. Er gilt dank einer Stammzellspende im Rahmen einer Krebsbehandlung als zweiter Mensch, der von HIV geheilt wurde. Das Verfahren kommt aber nur in Ausnahmefällen infrage – die hochwirksame HIV-Behandlung dagegen für alle Menschen mit HIV.

  • Heimtest-Projekt S.A.M auf neun weitere Städte ausgeweitet

    Das 2018 in Bayern gestartete Pilotprojekt „S.A.M – Mein Heimtest“ ermöglicht Selbsttests auf HIV, Syphilis, Gonorrhö (Tripper) und Chlamydien. Aufgrund der großen Nachfrage wurde es nun auf weitere Bundesländer ausgeweitet.

  • Fortbildungsprogramm: Hepatitis C in der Primärversorgung und im Zusammenhang mit Alkohol- und Drogenkonsum

    Das International Network on Hepatitis in Substance Users (INHSU) bietet ein umfangreiches kostenloses Fortbildungsprogramm zum Thema Hepatitis-C-Behandlung von Menschen mit intravenösem Drogenkonsum. Das Programm besteht aus Online-Kursen und fünf Präsenz-Workshops und richten sich an Ärzte, Pflegefachpersonen, Suchtspezialisten und andere medizinische Fachleute, die mit intravenös Drogenkonsumierenden arbeiten.

  • Positiver HÍV-Test in der Hand einer Labormitarbeiter_in

    Starker Rückgang der HIV-Infektionen und Spätdiagnosen in Großbritannien

    Erfreuliche Nachrichten aus Großbritannien: Die Zahl der jährlichen HIV-Infektionen ist in den letzten Jahren stark gesunken. Auch die Zahl der nicht und der spät diagnostizierten HIV-Infektionen ging zurück.

    Besonders ausgeprägt ist der Rückgang der HIV-Infektionen bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM): Hier sank die Zahl von etwa 2.800 im Jahr 2012 auf 800 im Jahr 2018 (das ist ein Minus von 71 Prozent).

  • gelb-rote Schleife in einer Hand

    Mehr Menschen mit HIV, weniger HIV-Neuinfektionen

    Das Robert Koch-Institut hat anlässlich des Welt-AIDS-Tages im Epidemiologischen Bulletin eine umfassende Darstellung der HIV/AIDS-Situation in Deutschland veröffentlicht. Im Jahr 2018 haben sich geschätzt 2.400 Personen in Deutschland mit HIV infiziert, 2017 waren es 2.500 Neuinfektionen. Der Ausbau von zielgruppenspezifischen Testangeboten und ein früherer Behandlungsbeginn zeigen auch in Deutschland Erfolge.

  • Kampagnenstart zum Welt-Aids-Tag: HIV ist unter Therapie nicht übertragbar

    Deutsche Aidshilfe startet zweite Staffel der Kampagne #wissenverdoppeln. Neue Geschichten illustrieren die erleichternde Botschaft. Ziel: weniger Diskriminierung.

    Manchmal dauert es, bis die Öffentlichkeit von Sensationen Notiz nimmt. So zum Beispiel bei den medizinischen Möglichkeiten, die heute bei HIV bestehen.