Aktuelles

  • HIVreport "nicht nachweisbar = nicht übertragbar"

    „Wir wollen, dass jede_r die gute Nachricht kennt: HIV ist unter Therapie selbst beim Sex nicht übertragbar.“ Diese Tatsache belegten inzwischen mehrere große Studien, so die Deutsche Aidshilfe, Herausgeberin der 20seitigen Broschüre HIVreport mit dem Themeschwerpunkt „n=n“.

  • Expert_innen fordern Neuanfang der Drogenpolitik – auch für Tabak und Alkohol

    Der Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik (akzept e.V.) und die Deutsche Aidshilfe haben den 6. Alternativen Drogen- und Suchtbericht (ADSB) vorgelegt. Sie fordern einen Neuanfang der deutschen Drogenpolitik. Grundlage müsse eine Sucht- und Drogenstrategie auf der Höhe der Zeit sein, die alle Beteiligten einbezieht, sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen, den Erfahrungen von Konsument_innen und Praktiker_innen sowie an den Menschenrechten orientiert.

  • Kostenloser Workshop: PrEP zur Vermeidung einer HIV-Infektion

    Seit 2018 ist die Zahl der Verordnungen der Präexpositionsprophylaxe (PrEP) zur Vermeidung einer HIV-Infektion auch in Deutschland deutlich gestiegen. Dieser Trend wird sich voraussichtlich auch durch die Gesetzesänderung zur Übernahme der Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen weiter fortsetzen.

  • Hinweis: Lang anhaltende sexuelle Störungen durch Antidepressiva SSRI und SNRI

    „Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) können die Sexualfunktion beeinträchtigen. Über lang anhaltende Störungen, die trotz Absetzens der SSRI/SNRI fortbestehen, ist berichtet worden.“[1] Diesen Passus müssen demnächst die Produktinformationen[2] von SSRI und SNRI enthalten, entschied die europäische Arzeneimittelbehörde (EMA) im Juni 2019.

  • Arbeitgeber für Respekt gegenüber HIV-positiven Menschen

    Deklaration gegen Diskriminierung im Arbeitsleben veröffentlicht. IBM, SAP und viele andere: HIV ist Teil von Diversity

    Mehr als 50 namhafte Unternehmen und Organisationen haben heute in Hamburg eine Deklaration gegen Diskriminierung von Menschen mit HIV im Arbeitsleben unterzeichnet.

    Am Vortag des Deutsch-Österreichischen Aids-Kongresses (DÖAK) setzen sie damit öffentlich ein Zeichen, vermitteln ein zeitgemäßes Bild vom Leben mit HIV und kündigen konkrete Maßnahmen für einen respektvollen und selbstverständlichen Umgang mit HIV-positiven Kolleg_innen an.

  • Einsendetest auf HIV- und Geschlechtskrankheiten erfolgreich gestartet

    „S.A.M Mein Heimtest“, gestartet vor einem dreiviertel Jahr, kann mit ersten positiven Ergebnissen aufwarten. Sie zeigen, dass der Einsendetest auf HIV und Geschlechtskrankheiten - gemeinsam entwickelt von der Münchener Aids-Hilfe, der Deutschen Aidshilfe, ViiV Healthcare und dem Hamburger Labor Lademannbogen - genau das tut, was er soll: einfachere und frühere Diagnosen ermöglichen. Die Möglichkeit, zu Hause zu testen, senkt Hemmschwellen und spricht auch die bisher nicht erreichten Zielgruppen an.

    Zwischenergebnisse übertreffen Erwartungen

  • Ein Mann hält mit Zeigefinder und Daumen eine blaue PrEP-Tablette.

    HIV-Prophylaxe PrEP wird Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung

    Am 11. Mai trat das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) in Kraft. Es regelt auch den Anspruch gesetzlich Krankenversicherter auf Finanzierung der HIV-Prophylaxe PrEP. Abgerechnet werden kann die Leistung voraussichtlich ab dem 1. September.

    Laut TSVG haben gesetzlich krankenversicherte Menschen ab 16 Jahren mit einem substanziellen Infektionsrisiko einen gesetzlichen Anspruch auf die Beratungen, Vor- und Begleituntersuchungen sowie Medikamente, die für diese Form der HIV-Prophylaxe nötig sind.

  • Suchtmedizin kann Aids verhindern

    Bei Drogenkonsument_innen und Substituierten wird HIV oft zu spät diagnostiziert oder bleibt lange unbehandelt. Ein Leitfaden der Deutschen Aidshilfe unterstützt Ärzt_innen in der täglichen Praxis.