Aktuelles

  • Let’s talk about Sex wird international

    Seit über zehn Jahren bietet die Deutsche Aidshilfe unter dem Titel „Let’s talk about Sex“ Kommunikationsworkshops zur  Sexualanamnese rund um HIV und Geschlechtskrankheiten an  im März 2019 erstmals auch außerhalb Deutschlands.

    Von Mirja Leibnitz und Steffen Taubert

    Sexualanamnese heißt auf Englisch „Sexual history taking“ – das Wort zeichnet ein plastisches Bild der ärztlichen Aufgabe, bei Bedarf die Geschichte der gelebten Sexualität von Patient_innen zu erheben.

  • PrEP ist seit 1.9. Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung

    Ab dem 1. September ist die HIV-Prophylaxe PrEP eine reguläre Leistung der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Bei Menschen mit erhöhtem HIV-Risiko übernehmen sie die Kosten für das Medikament und die erforderlichen Begleituntersuchungen. So regelt es das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). Deutsche Aidshilfe begrüßt breite Verfügbarkeit einer weiteren Safer-Sex-Methode. Jetzt für Versorgungssicherheit sorgen.

    Dazu sagt Björn Beck vom Vorstand der Deutschen Aidshilfe (DAH):

  • HIVreport "nicht nachweisbar = nicht übertragbar"

    „Wir wollen, dass jede_r die gute Nachricht kennt: HIV ist unter Therapie selbst beim Sex nicht übertragbar.“ Diese Tatsache belegten inzwischen mehrere große Studien, so die Deutsche Aidshilfe, Herausgeberin der 20seitigen Broschüre HIVreport mit dem Themeschwerpunkt „n=n“.

  • Expert_innen fordern Neuanfang der Drogenpolitik – auch für Tabak und Alkohol

    Der Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik (akzept e.V.) und die Deutsche Aidshilfe haben den 6. Alternativen Drogen- und Suchtbericht (ADSB) vorgelegt. Sie fordern einen Neuanfang der deutschen Drogenpolitik. Grundlage müsse eine Sucht- und Drogenstrategie auf der Höhe der Zeit sein, die alle Beteiligten einbezieht, sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen, den Erfahrungen von Konsument_innen und Praktiker_innen sowie an den Menschenrechten orientiert.