Aktuelles

  • Blutabnahme beim HIV-Test

    Rückgang der HIV-Neuinfektionen ist wegweisend

    Zahl der HIV-Spätdiagnosen weiter hoch. Jetzt Präventions- und Versorgungslücken schließen.

    Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland ist deutlich gesunken. Rund 2.700 Menschen infizierten sich im Jahr 2017. Im Jahr zuvor waren es nach neuen Berechnungen noch 2.900 gewesen. Das hat heute das Robert-Koch-Institut mitgeteilt.

  • gelb-rote Schleife in einer Hand

    Hepatitis-Virusinfektionen – frühzeitig erkennen und behandeln; Neues Informationspaket für die ärztliche Praxis

    Die diesjährige „Europäische HIV-/Hepatitis-Testwoche“ findet vom 23. bis 30. November 2018 statt. Ein Ziel der Aktionswoche ist das frühzeitige Erkennen einer Infektion mit Hepatitis-B-Viren und Hepatitis-C-Viren. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut, der Deutschen AIDS-Hilfe, medizinischen Fachgesellschaften und Patientenorganisationen ein Informationspaket zum Thema Hepatitis-Virusinfektionen für die ärztliche Praxis entwickelt.

  • Patient und Arzt im Gespräch

    Reden ist Gold! Neue Online Schulung zu Arzt-Patienten-Kommunikation

    Eine an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden entwickelte Online-Schulung hilft beim Arzt-Patienten-Gespräch: Das gemeinsam mit europäischen Projektpartnern entstandene Kommunikationstraining ist in mehreren Sprachen frei verfügbar und bietet Ärzten das nötige Wissen für schwierige Gesprächssituationen oder in der Kommunikation mit unterschiedlichen Patientengruppen.

  • Ein Gütesiegel für Praxen ohne Diskriminierung

    Deutsche AIDS-Hilfe startet Fortbildungsprogramm für respektvolle und fachgerechte Behandlung von Menschen mit HIV und LSBTIQ*

    Im Gesundheitswesen kommt es häufig zu Benachteiligung und Zurückweisung von Menschen mit HIV sowie von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und queeren Menschen (LSBTIQ*), auch mit vielfältigen kulturellen und sprachlichen Hintergründen.

  • Großbritannien: Dramatische Reduktion von HIV-Neuinfektionen durch verändertes Testverhalten, frühe Diagnose und Therapie

    Gemäß der am 4. September veröffentlichten Daten von Public Health England, einer Exekutivagentur des britischen Gesundheitsministeriums, sind HIV-Neuinfektionen insbesondere unter Männern, die Sex mit Männern haben (MSM) dramatisch zurückgegangen. Demzufolge haben sich neue HIV-Diagnosen in Großbritannien in dieser Gruppe zwischen 2015 und 2017 um 31% reduziert. Laut Public Health England ist dies insbesondere dem starken Anstieg von HIV-Testung (vor allem engmaschige Tests von Männern, die einer Risikogruppe angehören) und dem frühzeitigen Beginn der HIV-Therapie zu verdanken.

  • Kassenfinanzierung der HIV-Prophylaxe ist ein Meilenstein

    Deutsche AIDS-Hilfe: PrEP wird zahlreiche HIV-Infektionen verhindern / Jetzt auch generell regelmäßige Untersuchungen auf Geschlechtskrankheiten ermöglichen

    Die gesetzlichen Krankenkassen sollen die Kosten für die HIV-Prophylaxe PrEP übernehmen. Gesundheitsminister Jens Spahn will für Menschen mit erhöhtem HIV-Risiko einen gesetzlichen Anspruch auf die Medikamente sowie medizinische Begleitung schaffen. Das erklärte er gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt.

  • Fahnen der Welt-AIDS-Konferenz in Amsterdam 2018

    Diese Aids-Konferenz zeigt der Welt den Weg

    Deutschland kann ein Beispiel geben und muss selbst noch Lücken in der Prävention schließen

    Wird die Welt HIV weiter in den Griff bekommen und Aids beenden? Oder geht es nach den enormen Fortschritten der letzten zwei Jahrzehnte wieder rückwärts? Diese Frage steht im Zentrum der 22. Internationalen Aids-Konferenz, die in Amsterdam statfindet.

  • PREP-Foto

    Deutsche Leitlinien zur HIV-PrEP veröffentlicht

    Die Deutsche AIDS Gesellschaft (DAIG) hat jetzt nationale Leitlinien zur HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) veröffentlicht. Die in Kooperation mit anderen deutschen und österreichischen Fachgesellschaften entstandenen Leitlinien beschreiben, wie die PrEP mit dem Kombipräparat Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil verordnet werden kann. Neben der kontinuierlichen PrEP gehen die Autoren auch auf die Möglichkeiten einer „PrEP on demand“ ein. In Übersicht werden die nötigen Begleit- und Laboruntersuchungen sowie Hinweise zur Beratung dargestellt.