Aktuelles

  • KEIN AIDS FÜR ALLE! – Eine Kampagne auch für Ärzte und Ärztinnen

    Die Krankheit Aids ist vermeidbar – durch rechtzeitige Diagnose und Behandlung der HIV-Infektion. Die Kampagne KEIN AIDS FÜR ALLE der Deutschen AIDS-Hilfe, die am 12. Mai mit einer großen Veranstaltung in Berlin von der ehemalige Bundestagspräsidentin und Gesundheitsministerin Prof. Dr. Rita Süssmuth eröffnet wurde, will nun erreichen, dass im Jahr 2020 niemand mehr an Aids erkrankt.

  • Appell - Die Vielfalt ist ein sicherer Ort für alle

    Am 17. Mai 2017, dem Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT), haben Organisationen, Vereine und Gruppen der LSBTI*-Communitys in Deutschland den Aufruf "Die Vielfalt ist ein sicherer Ort für alle" zum Schutz von Recht und Freiheit gestartet. Die reaktionären Strömungen, die seit einigen Jahren in Deutschland offen gegen LSBTI* und andere Minderheiten vorgehen, haben gemäß dieses Appells fatale Folgen. So weist der Aufruf u.a.

  • HIV und STI-Informationsmaterialien der BZgA für Arztpraxen

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut und ärztlichen Fachgesellschaften Informationsmaterialien zur Prävention von STIs für Arztpraxen entwickelt. Die Broschüren und Plakate für das Wartezimmer können bei der BZgA kostenlos bestellt werden. Mit dem Ziel, die Kommunikatin über STIs zu enttabuisieren, sind momentan Materialien zu den Themen Chlamydien-Screening und HPV-Impfung erhältlich.

  • HIV-PrEP jetzt auch in Deutschland erhältlich

    Seit kurzem ist es auch in Deutschland möglich, Selbstzahlern eine HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) zu verschreiben. Der hohe Preis von ca. 800 € monatlich schreckt jedoch Viele ab. Im Rahmen der sogenannten DISCOVER-Studie können Interessierte nun kostenlos ein PrEP-Medikament über eine von vier HIV-Schwerpunktpraxen beziehen.

  • "Let's talk about sex" erhält DEGAM-Fortbildungssiegel

    Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Dachverband der Hausärzte, hat unserem Fortbildungsprojekt „Let’s talk about sex“ das „DEGAM-Siegel für gute hausärztliche Fortbildung“ verliehen. Das Siegel wird an Fortbildungen vergeben, die sich evidenzbasiert, teamorientiert und industrie-unabhängig an der hausärztlichen Arbeitsweise orientieren und von Hausärzt_innen (mit) durchgeführt oder entwickelt wurden.

  • Zunahme von Hepatitis A-Infektionen

    Berlin. Das Robert-Koch-Institut berichtet von einem Anstieg an Hepatitis A-Infektionen in Berlin. Seit der 46. Kalenderwoche 2016 wurden dem RKI mehr als 80 Hepatitis-A-Fälle für den Raum Berlin übermittelt. Bei den gemeldeten Fällen handelt es sich zu 95 % um Männer, darunter auch viele Männer, die Sex mit Männern haben. Um den Ausbruch bald zu beenden, bittet das RKI Berliner Ärzte, bei Personen mit sexuellen Risiken den Impfstatus zu überprüfen und ggf. eine Hepatitis-A-Impfung durchzuführen.

  • Psychotherapie für Menschen mit HIV häufig suboptimal

    Berlin. Eine Fragebogenerhebung der Deutschen AIDS Hilfe ergab Defizite in der psychotherapeutischen Versorgung von Menschen mit HIV. Fast ein Drittel der befragten Menschen (n=172) fühlte sich häufig oder manchmal in bestimmten Gesprächssituationen aufgrund ihrer Lebensweise, zum Beispiel als schwuler Mann oder Drogengebraucher_in, abgewertet. Weitere 51 Prozent fühlten sich in Bezug auf ihre Lebenswelt nur teilweise, wenig oder gar nicht verstanden. Die Folge: Fast ein Viertel der Befragten hat die Therapie abgebrochen.

  • Neue Fortbildung: Sexuelle Gesundheit und Sexuell übertragbare Infektionen (STI)

    Sexuell übertragbare Infektionen (STI) nehmen seit einiger Zeit auch in Deutschland zu. Dabei leiden viele Patient_innen unter den klinischen Symptomen einer STI und erleben darüber hinaus Einschränkungen in der Sexualität, Selbststigmatisierung und Angst vor einer Ansteckung oder der Weitergabe einer Infektion.

    Aus diesem Grunde bietet Ärztekammer Berlin im Sommer dieses Jahres eine Fortbildungsveranstaltung für Ärzt_innen in Klinik und Praxis zum Thema „Sexuelle Gesundheit und Sexuell übertragbare Infektionen (STI)“ an.

  • Neue Seminare an der Uniklinik Köln: Kommunikative Kompetenz stärken

    Schwer erkrankte Patientinnen und Patienten und deren Angehörige konfrontieren Ärzte mit schwierigen, emotional belastenden Situationen. Sie stellen hohe Anforderungen an die kommunikative Kompetenz.

    Die Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie bietet regelmäßig Seminare für Ärztinnen und Ärzte der Uniklinik Köln und externe Ärzt_innen an. Das Training dauert 2,5 Tage und kostet für Externe Teilnehmer_innen 300,00 Euro. Angeschlossen ist ein eintägiges Auffrischungstraining.